Das Allgäu bietet neben seiner einzigartigen Natur auch eine große Auswahl an kulturellen Eindrücken. Viele kleine Burgen und Schlösser sowie Museen und Denkmäler sind über die gesamte Urlaubsregion verstreut. Egal ob Sie im Sommer einen Familienurlaub oder im Winter einen Sporturlaub im Allgäu verbingen möchten, für Abwechslung ist auf jeden Fall gesorgt.

Schloss Neuschwanstein
Das bei Füssen gelegene Schloss Neuschwanstein ist wohl eines der bekanntesten Schlösser in Deutschland und ein wahres Muss für einen Kultururlaub. Das etwa 150 Meter lange Gebäude wurde auf einem kleinen Bergrücken errichtet und bietet somit nach Norden hin eine einzigartige Aussicht. bereit szu Baubeginn 1886 wurden die derzeit modernsten Mittel verwendet. So steht das Gebäude bereits schon immer auf einem zemetierten Fundament und hat mit Kalkstein verkleidete Ziegelwände. Jährlich zieht dieses Bauwerk tausende von Touristen an, die allesamt dieses einzigartige Bauwerk bewundern möchten. Dabei sind es nicht nur deutsche Urlauber, sondern überwiegend auch Touristen aus dem umliegenden Ausand, da das Schloss Neuschwanstein auch über die Landesgrenzen hinaus überaus bekannt ist. Das Schloss ist von April bis September von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Von Oktober bis März von 10 bis 16 Uhr. Lediglich an Heiligabend, am 1. Weihnachtsfeiertag, an Sylvester und an Neujahr ist das Schloss geschlossen.
Nebelhorn
Einer der berühmtesten Berge im Allgäu ist das Nebelhorn. Da der Gipfel mit einer Seilbahn erreichbar ist, bietet das Nebelhorn oftmals einen attraktiven Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Bergtouren. Viele weitere Berge in der Umgebung sind besonders für Bergsteiger, aber auch für Bergwanderer überaus empfehlenswert. Der höchste Berg des Allgäu, der Große Krottenkopf, ist mit seinen über 2650 Metern höhe ein überaus imposantes Gebilde. Über einen Wanderweg gelangt man an die Kempner Hütte auf etwa 1850 Metern. Ab hier sind Trittsicherheit und später im Gipfelbereich auch Schwindelfreiheit gefragt. Auf keinen Fall sollten unerfahrene Bergwanderer alleine eine Tour bis zum Gipfel unternehmen. Lassen Sie sich vor Ort informieren auf welchen Wanderrouten eine Bergwanderung zu einem eindrucksvollen Erlebnis wird.
Breitachklamm
Vor etwa 100 Jahren wurde in der Nähe von Oberstdorf ein Wanderweg durch die Schlucht des Flusses Breitach erbaut. Hier können Urlauber zwischen fast 100 Meter hohen Wänden den Flusslauf verfolgen, den sich die Breitach hier über viele Jahrhunderte erkämpft hat. Durch das Abschmelzen des Breitachgletschers hat das abfliessende Wasser den Felsen über die Jahre tief eingeschnitten. Mit Ohrenbetäubendem Lärm rauscht das Wasser unaufhaltsam zwischen den Felswänden her und somit zählt die heutige Klamm zu den 100 schünsten Geotopen Bayerns. Gerade bei schlechtem Wetter empfiehlt sich ein Besuch der Klamm, da dann durch das viele Wasser der Anblick umso imposanter wird. In der Sommersaison ist die Klamm ab 8 Uhr geöffnet, im Winter ab 9 Uhr. So laut wie die Breitach in der Klamm auch ist, so ruhig fließt sie am Ende der Felsen davon. Bei einem Angelurlaub können Angler, nicht nur an der Breitach sondern auch an anderen zahlreichen Flüssen und Seen Ihrem Hobby nachgehen. Gegen eine geringe Gebühr können für nahezu jedes Gewässer Angelberechtigungen erworben werden.
Bodensee
Der Bodensee liegt im Südwesten Deutschlands und bildet an manchen Stellen die natürliche Grenze zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der See welcher eigentlich aus mehreren Seen besteht ist ein beliebtes Ausflugs und Urlaubsziel, besonders für einen Sommerurlaub im Allgäu. Nahezu alle Wassersportmöglichkeiten bieten sich rund um den See. Für einen Sporturlaub ist er also ebenso ein gern bereister Ort als wie für einen Familienurlaub. Auf einer Höhe von fast 400 Metern über dem Meeresspiegel können Sie mit einer Fähre von Friedrichshafen nach Romanshorn in der Schweiz, oder mit dem Katamaran nach Konstanz fahren. Der See hat seinen Namen durch die Ortschaft Bodman, welche am westlichen Ende des Sees im Mittelalter überregionale Bedeutung erlangte. Rechnet man die Waserflächen der drei Seen zusammen, so ist der Bodensee nach dem Plattensee in Ungarn und dem Genfersee der drittgrößte See Mitteleuropas. Der längste Fluss Deutschlands, der Rhein, durchfließt den Bodensee und ist zugleich der größte Zu und Abfluss.
Der Lechfall
Der Lechfall ist ein relativ kleiner, nur etwa 12 Meter hoher Wasserfall des Flusses Lech an der östlichen Grenze des Allgäu. Bereits im Jahre 1787 wurde der Fall zur Nutzung der Wasserkraft genutzt, und dafür wurde die natürliche Stromschnelle des Lech durch ein künstliches Wehr ersetzt. Obwohl das Wehr einen überaus technischen Charakter hat, besuchen zahlreiche Urlauber während einem Urlaub im Allgäu diesen Ort, da der Lechfall der wasserreichste, wenn auch nicht natürliche, Wasserfall Deutschlands ist. Angeblich soll der heilige Magnus an dieser Stelle über den Lech gesprungen sein, und dabei seinen Fußabdruck in dem Felsen hinterlassen haben.
Wer hier nicht findet wonach der sucht der sollte vielleicht mal eine Sprachschule Buenos Aires aufsuchen.
